Mit Hochsensibilität leben – Wochenendworkshop VHS Herrenberg Oktober 2011

Mit Hochsensibilität leben

Wochenendworkshop bei der VHS Herrenberg

am 21. und 22. Oktober 2011

Kursnummer: 107007
Ort: VHS Herrenberg
Raum: Raum 001
Dozent: Ulrike Hensel
Gebühr: 54,00 €
Termine:
21.10.2011 – 19:00 – 21:00 Uhr
22.10.2011 – 10:00 – 18:00 Uhr

Ausschreibungstext:
Oft ist es schwierig, als hochsensibler Mensch mit sich selbst zurechtzukommen und sich in seinem So-Sein anzunehmen.
Im Kurs werden die TeilnehmerInnen Erkenntnisse gewinnen, sich in einer Atmosphäre der Achtsamkeit austauschen und ein wohltuendes Wir-Gefühl erfahren. – Noch herausfordernder ist es, in der Gemeinschaft mit anderen um Rücksicht zu bitten, Grenzen zu ziehen, angemessen für sich zu sorgen und sich mit seinen Gaben einzubringen. Mit der „empathischen Kommunikation“ wird im Kurs ein Konzept für ein wertschätzendes Miteinander vorgestellt und ausprobiert.

Die Kursleiterin ist selbst hochsensibel und Coach für Hochsensible.
Der Kurs richtet sich an Personen, die vermuten oder wissen, dass sie hochsensibel sind.

Was ist Hochsensibilität?
Man spricht von Hochsensibilität, wenn Menschen durch ein von Geburt an überaus empfindsames Nervensystem deutlich stärker als der Bevölkerungsdurchschnitt auf äußere und innere Reize reagieren. Hochsensible Personen (kurz HSP) nehmen detaillierter und intensiver wahr und verarbeiten Informationen gründlicher. Im Vergleich zu nicht-hochsensiblen Menschen erreichen sie dadurch deutlich früher einen Zustand der Reizüberflutung und Überstimulation und brauchen längere Erholzeiten.

Bei Fragen zum Workshop schreiben Sie mir einfach eine Mail!

Gastbeitrag von Barbara Marohn: Gefühle zulassen

Es kam anders als geplant

Mein Leben nahm eine völlig unerwartete Wende, als die Trennung von meinem Ex-Mann anstand. Ehe kaputt, alleinerziehend… Plötzlich lief nichts mehr nach Plan. – Damals fing ich an, mich für Psychologie zu interessieren. Wie ticken die Menschen? Was hatte ich falsch gemacht? Wie hätte ich unsere Beziehung retten können? Wie viele andere Menschen denken würden, dachte auch ich, dass es unverantwortlich von der Frau war, mir meinen Mann wegzunehmen. Erst viele Jahre später lernte ich, dass es so hatte kommen müssen, dass die Ursachen in mir selbst angelegt waren. Bis zu dieser Erkenntnis allerdings vergingen etliche Versuche, eine neue Beziehung aufzubauen, und alle endeten in ähnlicher Weise. Bis ich durch die Lehre der Psychologie der Vision, die von Dr. Chuck Spezzano und seiner Frau Lency entwickelt wurde, ein völlig neues Denken lernte.

Die Psychologie der Vision

Die Psychologie der Vision ist ein Heilungsmodell, das modernes psychologisches Know-how mit wirksamen spirituellen Prinzipien verbindet. Es zeigt, wie unsere innere und äußere Welt zusammenhängen, was uns die Kraft der Entscheidung zurückgibt, unser Leben zu ändern, aktuelle Herausforderungen zu erkennen und zu bewältigen. Die drei Hauptelemente, mit denen sich die Psychologie der Vision auseinandersetzt sind: Beziehungen, Leadership und nicht konfessionelle Spiritualität. (Mehr Info: www.pov-int.eu)

Mein Weg zur Einheit

Durch diese Lehre erkannte ich, das alles um mich herum etwas mit mir zu tun hatte. Und ich dachte bei mir „Hätte mir das bloß einer früher gesagt“. Insbesondere durch Lencys Methode des Joinings, sich miteinander zu verbinden, lernte ich fühlen und heile seitdem in Tiefen, die sich kaum jemand vorstellen kann. Durch dieses Fühlen veränderte sich mein Leben. Bei jedem Joining kam ich dem Himmel ein Stück näher. Jedes Mal wurde ein Stück meines Egos „verbrannt“ und ein neues Gefühl der Einheit und des Friedens entstand. (Ich meine „Ego“ im Unterschied zum „wahren Selbst“.) Ich glaube nicht, dass ich das alles „ausgehalten“ hätte, wenn ich nicht die psychologischen Grundlagen der „Psychologie der Vision“ in Form der „30 Schritte zur Meisterschaft“ gekannt hätte und gewusst hätte, dass dies mein Weg zur Einheit ist.

Damit Gefühle erlöst werden können

Ich glaube, dass vieles, was uns Menschen heute widerfährt, mit diesen Grundlagen zu erklären ist. Ja, dass es Erlebnisse gibt, die ohne dieses andere Denken erschreckend sein können. Wie angsterregend müssen Gefühle mitunter für jemanden sein, der keine Ahnung davon hat, was in unserem Unbewussten alles schlummert. Das ist ja gerade der Grund, wieso die meisten Menschen sie krampfhaft unter der Oberfläche halten – weil sie eben so furchtbar erscheinen. Die Lösung liegt jedoch darin sie zuzulassen, damit sie erlöst werden können. Damit wir ein friedlicheres und glücklicheres Leben führen können, müssen wir meiner Meinung nach verstehen, dass die Gefühle aus uns heraus kommen. Wir müssen aufhören, unsere eigene Schuld auf andere zu projizieren. Wir müssen den Frieden, die Liebe und die Einheit in uns finden, damit sie sich auch in unserer Welt manifestieren kann.

Eine wichtige Aufgabe für Hochsensible

Hochsensible haben anderen Menschen etwas voraus: sie können bereits fühlen, was andere tief in sich vergraben haben. Deshalb glaube ich, haben diese Menschen eine wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft. Hochsensible können anderen dabei helfen, an ihre Gefühle heran zu kommen und sie zuzulassen. Das gelingt ihnen umso mehr, je mehr sie ihre besondere Gabe wertschätzen.

Grundlagentraining der Psychologie der Vision

Die „30 Schritte zur Meisterschaft“ sind das Grundlagen- und Methodentraining der Psycholgie der Vision. Sie sind eine Möglichkeit, die Zusammenhänge zu verstehen, sich selbst weiterzuentwickeln und Werkzeuge zu erlernen, um sich und anderen weiterzuhelfen. Ein neuer Kurs, der von mir geleitet wird, beginnt im Raum Aschaffenburg am 17./18. September 2011. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, fordern Sie gerne den Flyer an unter info@ale-gria.de.

Barbara Marohn, Karlstein, Ale-Gria Beratung und Workshops

Focusing – das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung fördern

Gestern Abend habe ich im Hospitalhof Stuttgart ein Kompaktseminar mit Dr. Rainer Eggebrecht, Gesprächs- und Focusingtherapeut, Leiter des Instituts für Gesprächs- und Focusingtherapie (igf), besucht.

Was ist Focusing?

Wikipedia: „Focusing beschreibt den Kernprozess und die Fähigkeit zu persönlicher Entwicklung und Veränderung.“
Auf der Website des igf finde ich über Focusing:
„Focusing schult die Wahrnehmung, indem es die Aufmerksamkeit auf die unmittelbar gegenwärtige Erfahrung richtet und Sie durch klar erlernbare Schritte in Berührung bringt mit dem, was Sie hinter all Ihren Konzepten in Ihrem Inneren wirklich fühlen und empfinden. Die Schulung der intuitiven Wahrnehmung fördert dabei neue, frische und stimmige Schritte im Denken, Fühlen und Handeln.
Focusing wurde durch Prof. Dr. Eugene Gendlin – dem Nachfolger von Carl Rogers (Gesprächstherapie) – begründet. …
Focusing vermittelt Ihnen kreative Impulse zu mehr Freude und Lebendigkeit im eigenen Dasein. …“

Intuitive Wahrnehmung

In der Ausschreibung hat mich auch die Beschreibung „die intuitive Wahrnehmung schulen“ angesprochen. Das ist etwas für mich!

Ich habe meine Notizen von gestern neben mir liegen und schau mal, was ich wiedergeben kann. –
Ich habe erfahren, dass der Intellekt mit seinem Norm- und Leistungsdenken mir im Weg stehen kann, wenn es darum geht, dass ich mich mir zuwende. Ich bemerke eine Regung, eine Stimmung, ein Gefühl und schon ist da eine Bewertung, die der offenen Wahrnehmung einen Riegel vorschiebt. Focusing meint eine bestimmte Art mit sich selbst umzugehen: eine lebendige achtsame Eigenwahrnehmung ohne Wertung. Auch das Wort „Wahrnehmungspräzisierung“ habe ich notiert. Ein langes, kompliziert klingendes Wort, aber passend.

Im ersten Schritt „Thema finden“ geht es darum, Freiraum zu schaffen für das Erleben, das Spüren, die tiefer liegende Befindlichkeit. Oft ist man zu nah dran, um es erkennen zu können. Also sollte ich einen gewissen inneren Abstand finden zum Thema, das Thema quasi vor mich hinstellen.
Im zweiten Schritt „Felt sense“ nehme ich Bezug zum Thema. Es geht um die gefühlte Bedeutung. Was taucht auf? (Körperempfindung, Gefühl, Gedanken, Bilder, Ich verweile, ohne zu bewerten. Alles, was auftaucht, hat einen Sinn.
Dann kommt „Felt shift“, eine gespürte Veränderung, so ein „Ach, jetzt hab ich´s“. Es ist ein ursprüngliches, ganzheitliches Wahrnehmen. Was aus mir kommt, kann nicht „falsch“ sein. Ich begegne dem mit unbedingter Wertschätzung. Der vierte Schritt ist „Integration“. Das, was da ist, annehmen und schützen.

Aufmerksamkeitsqualität beim Focusing

Bei Wikipedia finde ich dazu:
„Focusing übt eine hohe Qualität von Aufmerksamkeit dem eigenen Erleben gegenüber …
Aufmerksamkeit, die die Formung und Entwicklung eines Felt Sense unterstützt, ist
– akzeptierend bzw. nicht-bewertend
– freundlich, zugewandt, interessiert
– nicht-wissend bzw. fokussiert auf das noch nicht Bekannte
– langsamer als normal bzw. abwartend und geduldig
– nicht zielführend bzw. ohne Agenda“

Und zum Felt Sense: „Zentral für Focusing ist die Orientierung an dem bedeutungshaltigen, direkten Erleben – dem Felt Sense – innerhalb einer gegebenen Situation, Interaktion, eines Problems oder Themas.“

Was mir im Vortrag noch sehr gut gefallen hat, war die Aussage: Es gibt keine objektive Vergangenheit. Wir konstruieren die Wirklichkeit. Mit Dankbarkeit in die Vergangenheit schauen; mit Zuversicht in die Zukunft schauen. In der Gegenwart reichen sich Vergangenheit und Zukunft die Hand. Wenn wir eine hohe Akzeptanz der Vergangenheit erreichen, können wir auch aus einer Leiderfahrung etwas Gutes machen.

Buchempfehlungen des Referenten zum Thema Focusing

Focusing – Der Stimme des Körpers folgen, Anleitungen und Übungen zur Selbsterfahrung, Ann Weiser Cornell

Focusing: Selbsthilfe bei der Lösung persönlicher Probleme, Eugene Gendlin

Zeitungsartikel: Hochsensible sind mehr als zart besaitet

Artikel über Hochsensibilität in der Stuttgarter Zeitung am 14. März 2011

Am Montag erschien in der Stuttgarter Zeitung ein Artikel von Leonie Seng über Hochsensibilität in der Stuttgarter Zeitung. Frau Seng hatte schon Ende letzten Jahres mit mir telefoniert, um mir ein paar Fragen zu meinen Erfahrungen mit der Hochsensibilität bei mir selbst und bei meinen Coachees zu stellen.

Hier Ausschnitte aus dem Artikel:

„Hochsensible werden häufig für schüchtern, zurückhaltend oder perfektionistisch gehalten. Dabei zeichnen sie sich ebenso durch eine rasche Auffassungsgabe aus – und „haben oft viele Talente und ein breites Interessenspektrum“, sagt Ulrike Hensel, die Beratungsgespräche für Hochsensible anbietet. Sie beschreibt diese Menschen als gute Zuhörer, die kleinste Details erhaschen, die anderen verborgen bleiben. Außerdem wollen sie mehr als andere „einen Beruf, der ihnen sinnvoll erscheint und der ihren Wertvorstellungen entspricht“, so die Beraterin.“

„Wie die Berater bestätigen, bereitet die erhöhte Wahrnehmung vor allem im Arbeitsalltag Schwierigkeiten. In vielen Unternehmen herrschen für Hochsensible belastenden Umstände, wie zum Beispiel ein hoher Geräuschpegel in Büros. Die Angst um den Arbeitsplatz oder vor Diskriminierung durch Kollegen können Gründe sein, die eigene Wahrnehmung zu unterdrücken. Dies führe schließlich zu Selbstentfremdung und Frustration, berichten die Berater. Chronische Krankheiten oder Burn-out können die Folge sein. Ulrike Hensel sieht daher eine Chance für Hochsensible in der Selbständigkeit.“

Den ganzen Artikel können Sie unter der Rubrik WISSEN & COMPUTER bei stuttgarter-zeitung.de nachlesen und dort natürlich auch kommentieren: Hochsensible sind mehr als zart besaitet

Feng Shui für mehr Wohlbefinden

Gespräch mit Feng Shui Expertin Elfi G. Pliester

Elfi, kennt die Lehre des Feng Shui das Phänomen der HSP?
In der Lehre des Feng Shui wird nicht speziell auf Hochsensible eingegangen. Es handelt sich um eine Lehre, die allgemein darauf abzielt, ein Umfeld mit hoher Lebensqualität zu schaffen.

Was sind deiner Erfahrung nach die schlimmsten Störgrößen in der Wohnumgebung? Welche sollte man mit größter Priorität beseitigen?
Die größte Priorität nehmen Störungen wie Wasseradern oder Erdverwerfungen ein. Auf Störzonen dieser Art sollte sich auf keinen Fall das Bett oder der Arbeitsplatz befinden.

An zweiter Stelle ist der Elektrosmog zu beachten. In direkter Umgebung der Wohnung sollten sich zum Beispiel kein Strommast und keine Transformatorenstation befinden. Zu bedenken sind auch Kaufentscheidungen: auf Geräte, die per Funk bedient werden, kabelloses Telefon, Niedervoltlampen und vieles mehr sollte verzichtet werden.

Wichtige Aspekte sind außerdem Sauberkeit und Ordnung sowie eine harmonische Farbgebung der Räume.

Als HSP komme ich schnell in den Bereich der Reizüberflutung und Überforderung. Ich habe viel schneller als andere das Bedürfnis nach Rückzug, um mich wieder zu beruhigen und zu regenerieren. Welche Tipps hast du für mich?
Neben der Berücksichtigung der oben aufgeführten Punkte sollte sich eine HSP eine Wohlfühloase erschaffen – und wenn dies aus Platzgründen nur ein kleiner Teil in einem Raum ist. Wichtig ist, dass hier die so genannte „Chefposition“ eingenommen wird; das heißt, die HSP sollte so im Raum sitzen, dass sie eine feste Wand (ohne Fenster oder offenes Regal) hinter sich hat und eine freie Sicht zur Tür gegeben ist. Das gibt Ruhe und Geborgenheit. Eine Farbgestaltung, die zum einen Ruhe schenkt wie Blau- und Grüntöne und die zum anderen zum Element des HSP passt. Das persönliche Element begründet sich auf dem Geburtsdatum der Person.

Eine umfassende Frage: Was kann Feng Shui dazu beitragen, dass ich mich in meiner Wohnung so richtig wohl fühle?
Ich will einige wichtige Dinge nennen:

Für die räumliche Umgebung ist ein optimaler Energiefluss wichtig, der die Inspiration fördert. Ideal ist, wenn sich dieser „Chi“-Strom frei und ungehindert von Raum zu Raum harmonisch bewegen kann. Unordnung, Gerümpel und vollgestopfte Regale oder Schränke schaffen Energieblockaden, die zu Problemen führen.
Die Luftlinie zwischen Fenster und Tür sollte man unterbrechen: Ein Paravent, eine Pflanze, ein Mobile, eine Skulptur oder ein Konsoltisch eignen sich dafür und wirken nicht wie eine Blockade.

Die Rückendeckung habe ich zuvor schon angesprochen. Die Meisten fühlen sich am wohlsten, wenn sie mit dem Rücken zur Wand sitzen, schlafen oder arbeiten und dabei die Tür im Blickfeld haben. Ob zu Hause, im Büro oder Restaurant – nur so fühlt man sich wohl und geborgen. Hinter frei stehende Sitzgelegenheiten kann man auch Sideboards, Tische, große Pflanzen, halb hohe Regalelemente oder Raumteiler stellen.

Generell wünschenswert sind abgerundete Kanten. Von scharfen Kanten geht laut Feng Shui eine angreifende Energie aus. Möbel sollten daher so ausgerichtet sein, dass die Verlängerungslinien der Kanten nicht aufs Sofa, die Sessel, die Essecke oder gar das Bett gerichtet sind. Die Möbel kann man etwas verschieben, um Wandvorsprünge und Eckpfeiler werden Pflanzen arrangiert.

Die Energie des Raumes wird gesteigert mit Licht in allen Raumecken, Wasser (Zimmerbrunnen, Aquarium), Pflanzen und harmonischen Farben. Das ist gut für Kreativität und Motivation. Wasser steht für positive, reine und belebende Energie. Ein Aquarium, ein Springbrunnen oder eine Wasserschale mit Blumen wirkt inspirierend auf die Raumbewohner.

Pflanzen und Blumen spielen im Feng Shui eine große Rolle.

Morgens stehe ich mit viel Elan auf und bin noch sehr leistungsfähig, schon ab mittags lassen meine Energien merklich nach. Was kann ich aus deiner Sicht tun, damit meine Energien möglichst weit reichen und dass ich möglichst lange konzentriert und kraftvoll arbeiten kann? (Ich habe meinen Arbeitsplatz zu Hause)
Meine besten Empfehlungen:

• Ein regelmäßig mit Sauerstoff versorgter Raum erhöht die Lebenskraft.
• Ordnung auf dem Schreibtisch gibt das Gefühl, alles „im Griff“ zu haben.
• Bergkristalle und frische Blumen schenken neue Energie.
• Ein Zimmerbrunnen wirkt erfrischend.
• Leuchten mit Tageslicht (auch Biolicht oder Vollspektrumlicht genannt) über dem Arbeitsplatz wirken sehr aktivierend und können sogar eingesetzt werden, um eine Winterdepression zu vertreiben.

Und zum Schluss: Spätestens nach einer Stunde in sitzender Tätigkeit aufstehen, um zum Beispiel in einem anderen Raum einen Tee zu machen oder im Stehen den Blick in die Natur schweifen lassen.

Das sind hilfreiche Tipps! Danke.
Ich mag mir gar nicht mehr vorstellen, in einem Großraumbüro o.ä. zu arbeiten. Was würde ich dann nur tun, um zu „überleben“?

Besonders im Großraumbüro spielt die Sitzrichtung eine große Rolle. Auf jeden Fall sollte der Rücken mit einer festen Wand geschützt sein. Mit inspirierenden Accessoires und aufbauenden Bildmotiven wird die Kreativität gefördert. Frische Blumen oder ein Erinnerungsfoto aus dem Urlaub heben die Stimmung.

Elfi, du hast mir schon einmal gesagt, dass du auch zu der Gruppe der Hochsensitiven gehörst. Befähigt dich das ganz besonders für die Arbeit als Feng Shui Beraterin?
Es stimmt, dass ich über eine hohe Wahrnehmungs-fähigkeit und starkes Einfühlungsvermögen verfüge, was meine Arbeit besonders unterstützt. Dies geht bei mir aber nicht einher mit einer Hochempfindlichkeit. Ich kann mit Störquellen positiv umgehen und habe gelernt, sie auszublenden. Intuitiv finde ich die guten Plätze in einem Raum, die mich (beziehungsweise die Bewohner) unterstützen. Allerdings habe auch ich nach einer Feng Shui Beratung das Bedürfnis, mich in der Stille wieder aufzutanken.

Elfi, ich danke dir für dieses Gespräch.
(Das Gespräch führte Ulrike Hensel)

Mehr über Elfi G. Pliester und ihre Feng Shui Beratung: www.fengshui-pliester.de

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