Elaine Aron: „Hochsensible Menschen in der Psychotherapie“

DAS Buch zum Thema Hochsensibilität für Psychotherapeuten und andere Fachleute im psycho-sozialen und medizinischen Bereich.

Hochsensible Menschen in der Psychotherapie

Beschreibungstext: Aufgrund besonderer Eigenschaften ihres Nervensystems nehmen Hochsensible mehr und intensiver wahr als andere Menschen. Dies hat manche Vorteile, führt allerdings auch zu schneller Überstimulation und scheinbar geringerer Belastbarkeit.
Für einen Psychotherapeuten ergeben sich dadurch besondere Herausforderungen. Sein Verständnis für dieses zentrale Wesensmerkmal ist die Grundlage für eine vertrauensvolle Beziehung zu seinem Klienten und für alle Behandlungsziele. Elaine Aron, die Pionierin auf dem Gebiet der Hochsensibilität, führt in das Thema fundiert und kurzweilig ein. Sie erklärt, wie die Lebensqualität sensibler Patienten durch Psychotherapie verbessert und deren Selbstwertgefühl dauerhaft gestärkt werden kann. Die Patienten lernen, welche Vorzüge die Hochsensibilität hat und wie sie mit Problemen umgehen können.

Verlag: Junfermann, Paderborn
Erschienen: Oktober 2014

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Worauf ich stolz bin: Auf meine Anregung hin hat sich der Verlag um die Rechte an der deutschen Übersetzung bemüht. Schließlich durfte ich als externe Lektorin der Übersetzung am Buchprojekt mitwirken.

Ulrike Hensel

arbeitet seit dem Jahr 1999 selbstständig als Lektorin, Text- und Business-Coach für Selbstständige im Dienstleistungsbereich und bietet seit 2010 auch Coaching für Hochsensible an. In ihrer Arbeit unterstützt sie Menschen darin, sich in ihrer Einzigartigkeit zu erfassen, sich authentisch auszudrücken und auszuleben. Sie ermutigt die Menschen dazu, immer mehr das zu tun, was ihren Stärken, ihren Begabungen und ihrer Wesensart entspricht.Als Autorin möchte sie Erkenntnisse und Einsichten ermöglichen und zum Weiterdenken inspirieren. Ihr Buch "Mit viel Feingefühl - Hochsensibilität verstehen und wertschätzen" ist 2013 im Junfermann-Verlag erschienen, im Oktober 2015 ihr zweites Buch "Hochsensible Menschen im Coaching - Was sie ausmacht, was sie brauchen und was sie bewegt" - ebenfalls bei Junfermann.

Kommentare (7) Schreibe einen Kommentar

  1. Vorallem ist die Arbeit mit solchen Patienten höchst Respektabel!
    Da die Therapeuten eine riesig Große Verantwortung tragen.
    Wenn er scheitert, wird es warscheinlich niemand schaffen und somit würde die Hoffnung sterben, da sich diese Menschen häufig auch kein 2. mal trauen.
    Jeder Satz könnte die Therapie vorzeitig und erfolglos beenden !

    Gruß Rainer

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  2. Hallo Rainer,

    Hochsensible Menschen sind die „Steh-auf-Männchen“ schlechthin!

    Ich habe noch nie so viele Menschen erzählen gehört, wieviele Fachexperten sie schon aufgesucht haben, um zu des Rätsels Lösung zu kommen.

    Hochsensible Menschen sind sehr ausdauernd – wenn man ihnen in der 1. oder auch erst in der 2. Sitzung zu verstehen gibt, dass man sie tatsächlich versteht und sie auch wirklich versteht, dann – spätestens dann – ist das Eis gebrochen.

    Insofern bin ich nicht der Meinung, dass die Hoffnung bei uns Hochsensiblen so schnell stirbt – immerhin sind wir diejenigen Menschen, die in Krisenzeiten wissen, was zu tun ist (sofern es uns noch einigermaßen gut geht).

    Und dass jeder Satz die Therapie vorzeitig und erfolglos beenden könnte? Nö, stimmt nicht. Dies stimmt nur in dem Falle, indem versucht wird, dem Hochsensiblen seine „unstimmige“ Art aus- bzw. schlecht zu reden und ihn in das „Massenverhalten“ der anderen zurückzutherapieren – was nur durch Anpassung und den Verlust des Selbst gelingen kann – und somit nicht gesund und nachhaltig ist.

    Von daher – bloß keine Berührungsängste! Wir geben allen Fachexperten in den meisten Fällen immer eine 2. Chance – sofern sie sich bemühen, sich mit dem Thema der Hochsensibilität auseinanderzusetzen.

    Viele Grüße und frohes Gelingen!

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  3. Hallo Frau Hensel,

    noch eine letzte Frage: Wenn man kein Fachexperte ist – sondern nur „betroffene“ Hochsensible – würden Sie mir dieses Buch auch empfehlen?

    Oder ist es tatsächlich so geschrieben, dass hauptsächlich Psychotherapeuten etwas daraus ziehen können?

    Danke und freundliche Grüße,
    1753

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    • Man müsste schon ein sehr interessierter Laie sein. Oder vielleicht ein Patient in der Psychotherapie, der überlegt, ob er/sie das Buch seinem Therapeuten an die Hand geben möchte.
      Ansonsten lieber das Buch „Sind Sie hochsensibel?“ von Elaine Aron UND das Arbeitsbuch dazu, das 2014 auf Deutsch erschienen ist.

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