Der Informations- und Forschungsverbund Hochsensibilität e.V. (IFHS)

Ein Hinweis vorab: Die Informationen für diesen Blogartikel habe ich (mit Erlaubnis des IFHS) auszugsweise der Seite www.hochsensible.org entnommen.
Für eine umfassende Information gehen Sie bitte direkt auf die Internetseite des Vereins www.hochsensibel.org.

Der Informations- und Forschungsverbund Hochsensibilität e.V. (IFHS) wurde am 05.11.2007 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Bochum eingetragen.

Die Ziele des IFHS

Der Informations- und Forschungsverbund Hochsensibilität e.V. kümmert sich in der Bundesrepublik Deutschland und in internationaler Kooperation mit anderen Verbänden um
• Informationssammlung und -bereitstellung
• Öffentlichkeitsarbeit
• Vernetzung forschender Wissenschaftler
• Unterstützung lokaler Aktivitäten
zum Thema Hochsensibilität.

Der Informations- und Forschungsverbund Hochsensibilität e.V. (IFHS) ist sehr daran interessiert, dass die seriöse Forschung zu Hochsensibilität vorangetrieben wird. Unter seriöser Forschung versteht er solche, die den gängigen wissenschaftstheoretischen und wissenschaftsethischen Ansprüchen an deutschen Universitäten genügt.

Wie man beim IFHS mitmachen kann

Jeder soll ganz frei entscheiden können soll, wie viel sie/er wann macht, ohne dass in irgendeiner Form Druck vom Verein ausgeübt wird. Wir respektieren individuelle Belastungsgrenzen, die z. T. auch zu kurzfristiger starker Reduzierung des Engagements führen können.

Folgende Wege der Mitarbeit erscheinen dem IFHS momentan gangbar:

Mitgliedschaft

Schon die schlichte Mitgliedschaft im Verein ist hilfreich, nicht nur wegen der 20,- € Mitgliedsbeitrag. Denn jedes Mitglied erhöht die Anzahl von Menschen, die vom IFHS offiziell repräsentiert werden, was das gesellschaftliche Gewicht des Verbunds erhöht und damit unsere Aufgabe, Kenntnisse vom Phänomen zu verbreiten, erleichtert.

Spende

Wer sich nicht an den Verein binden, ihn aber finanziell unterstützen möchte, kann eine einmalige Spende leisten.

Leaflets auslegen

Eine sehr anonyme Form der Öffentlichkeitsarbeit für das Thema Hochsensibilität ist möglich in Form des Auslegens von Leaflets (Faltblättern) zum Thema, z. B. in Arztpraxen oder ähnlichen Lokalitäten. Entsprechende Materialien können auf Anfrage i.d.R. kostenfrei vom IFHS zugesandt werden.

Kontaktperson

Wer bereit ist, sich in seiner Stadt ab und an mit einem „Frischling“ zu treffen, kann vor Ort als Kontaktperson dienen.

Gesprächskreise

Wer aus seiner Stadt ein „Zentrum“ für Hochsensibilität machen will, kann einen Gesprächskreis ins Leben rufen.

Logistischer Unterstützer und/oder Anschubgeber

Mittelfristig wird der IFHS auch Öffentlichkeitsarbeit vor Ort betreiben. Hierzu sind etwa Informationsstände in Innenstädten denkbar oder Vorträge bei interessierten Organisationen. Hier ist es hilfreich, wenn Funktionsträger des IFHS vor Ort auf jemanden treffen, der sich auskennt und der vielleicht Möglichkeiten hat, z.B. Material zu lagern. In diesen Zusammenhang gehören auch Personen, die in ihrer jeweiligen sozialen Gruppe den Anstoß geben, darüber nachzudenken, einen Vertreter des IFHS für einen Vortag einzuladen.

Referent

Recht anspruchsvoll ist die Tätigkeit als Referent für den IFHS. Hier ist nicht nur ein fundiertes Wissen von der Materie gefragt, sondern auch ein gewisses rhetorisches Talent sowie die Bereitschaft, vor größeren Gruppen zu sprechen und sich auch mal in einer Zeitung wiederzufinden.

Gesprächspartner für die Presse

Häufig möchten Pressevertreter, die über das Thema berichten, auch Interviews mit Betroffenen führen. Hierzu wäre ein möglichst großes Reservoir an Personen, die mit Journalisten zu sprechen bereit sind, recht hilfreich.

Gesprächspartner für die Wissenschaft

Empirische Wissenschaft benötigt häufig Probanden bzw. Interviewpartner. Da die Förderung von Forschung zum Thema Hochsensibilität eines der Kernanliegen des IFHS ist, wäre die Bereitschaft, mit Jung- und/oder Altwissenschaftlern zum Thema zu arbeiten, ebenfalls hilfreich.

Autor bei Intensity

Für die Mitarbeit bei der Vereinspublikation Intensity ist journalistische Erfahrung von Vorteil. Freilich werden auch von jedermann sehr gerne Anregungen für Themen aufgenommen, die im Rahmen der Publikation behandelt werden sollen. Wichtige Aufgabe für Autoren wird es sein, Kernerkenntnisse aus Diskussionen auf der Seite empfindsam.de zu einzelnen Themen herauszudestillieren und in präsentable Form zu bringen. Aber separate Recherchen sind selbstverständlich auch möglich.

Weitere Anregungen und Vorschläge für einen individuellen Beitrag zur Arbeit des IFHS sind herzlich willkommen.

Kontakt

Informations- und Forschungsverbund Hochsensibilität e.V.
(Registerblatt VR 3880, Amtsgericht Bochum)
c/o Michael Jack
Karl-Arnold-Str. 13
44869 Bochum-Wattenscheid

Aufgrund des ehrenamtlichen Charakters der Tätigkeit der Amtsträger des IFHS können Anfragen nicht immer sofort beantwortet werden. Am besten ist der IFHS per E-Mail zu erreichen: info@hochsensibel.org.
Der IFHS verweist auch auf die Webseite seines österreichischen Schwestervereins: www.zartbesaitet.net.

Ulrike Hensel

ist seit 1999 selbstständig als Lektorin und Textcoach für Selbstständige und bietet seit 2010 außerdem Coaching für Hochsensible an. In ihren Coachings und Workshops unterstützt sie Hochsensible darin, sich in ihrer hochsensiblen Wesensart zu erkennen und ihr Leben im Einklang damit zu gestalten. Als Autorin möchte sie Einsichten ermöglichen, ermutigen und inspirieren. Ihr Grundlagenbuch zum Thema Hochsensibilität hat den Titel "Mit viel Feingefühl - Hochsensibilität verstehen und wertschätzen" (Junfermann). An Fachleute im Coaching und in der Beratung richtet sich ihr zweites Buch "Hochsensible Menschen im Coaching - Was sie ausmacht, was sie brauchen und was sie bewegt" (ebenfalls Junfermann). Ein weiteres Buch ist in Arbeit ...

Kommentare (3) Schreibe einen Kommentar

  1. beeindruckend, betroffen.

    erst vor zwei wochen hat mich eine freundin auf dieses thema aufmerksam gemacht.
    dann habe ich recherchiert, eine ganze nacht lang gelesen. zuerst konnte ich nicht glauben, was ich gelesen und mich seit ich fühlen und denken – begleitet.
    im guten im im erschütternden.
    dann habe ich einen test gefunden und das ergebnis war eindeutig.

    mit 250 punkten und der empfehlung, ich möge mich nicht zurück ziehen.

    doch genau dies ist mein refugium. der rückzug.

    nur so kann ich verarbeiten,
    was ich erlebe.
    sind die „zeiten stürmisch“ brauche ich manchmal zwei tage, bis ich wieder energie geladen nach außen gehen kann. die ruhe auf dem lande, der garten und
    die stille lassen mich regenerieren.

    mein wirklich sehr ausgeprägter gerechtigkeitssinn, lässt mich wahrgenommene ungerechtigkeiten auch formulieren. ruhig und sachlich. es ist als gäbe es eine innere distanz die es nicht zulassen würde, einfach hinzunehmen. und natürlich schaffe ich mir damit „feinde“ oder ich handele mir immer wieder „ausschlüsse“ ein.

    aber nachdem auch dies „überwunden“ ist – stehe ich immer wieder in meinem inneren gefühl: INTEGERE ZU SEIN und das ist wundervoll. ich bin sehr aktiv im social network: http://www.facebook.com/ute herrmann

    vielleicht schreiben sie mir ein paar zeilen? würde mich freuen.

    mit den besten grüssen
    ute herrmann

    bis die grenzen der toleranz erreicht sind.

    Antworten

  2. Hallo Ute, was Sie schreiben, lese und höre ich in ähnlicher Weise von anderen Hochsensiblen, die sich (endlich) als Hochsensible erkennen. Ihnen ist es dadurch möglich, ihre Geschichte ganz zu verstehen, in manchen Punkten „umzuschreiben“. Das macht betroffen und kann zudem sehr erleichternd wirken.
    Es ermutigt, noch mehr zu sich zu stehen und seinem So-Sein noch konsequenter zu folgen.
    Wenn ich einen vollgepackten Tag hatte, mit vielen Menschen zu tun hatte, unterwegs war mit vielen Eindrücken, habe ich auch den starken Wunsch, mich zurückzuziehen, nicht noch mehr auf mich einströmen zu lassen. Oft reicht dann nicht einmal ein Nachtschlaf, um mich wieder auf „normal“ zu bringen. Da brauche ich Geduld mit mir, hilft ja nichts.
    Danke fürs „Gefällt mir“ auf meiner Facebook-Seite. Gerne mehr Austausch dort!
    Ulrike

    Antworten

  3. Als ob ich es schon immer wusste.
    Strom kann man doch durch die Wand fühlen…
    Träumen kann man doch, was die Anderen sehen…
    Fühelen kann man doch, ob der andere Kopfschmerzen hat…
    Immer wieder Fragen „hallo, stimmt mit dir was nicht?“ und jetzt die Antwort „nein, ich bin hochsensibel“.
    Gut, dass die Zeit als Elektronikerin vorbei sind, gut, dass mein Mann und meine beiden 6 und 32 Jahre alten Kinder auch hochsensibel sind und dass wir alle unsere Momente des Rückzuges brauchen und geniessen. Gut, dass ich Yogalehrerin geworden bin und mich nicht mehr dem Konkurenzkampf in den Betrieben aussetzen muss. Gut, dass immer mehr HSP zu mir kommen.
    Danke Ulrike

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