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„Zeit zu leben“ ist ein wochenaktuelles Online-Magazin zum Thema Persönlichkeitsentwicklung. Hier geht es um: Besser im Leben klarkommen, Erfolg, Kommunikation, innere Stärke, Gelassenheit, Lebensfreude, Selbsterkenntnis und vieles mehr.

Eine Formel für ein gutes Leben – von Ralf Senftleben

Im „Zeit zu leben“-Newsletter (Ausgabe 541) vom 30.1. geht es zum Beispiel um eine Formel für ein gutes Leben.
Ralf Senftleben schreibt, für ihn sei eine mögliche Formel:
„Glückliches Leben = Versorgung + Sicherheit + Liebe + Gesundheit + Erfolg + Autonomie + Sinn.“ – und führt die einzelnen Begriffe wie folgt aus (im Folgenden mit Einverständnis von Ralf Senftleben im Auszug zitiert):

Versorgung: „Zu einem guten Leben gehört für mich dazu, dass unsere Grundbedürfnisse erfüllt sind .., dass man für sich und seine Lieben ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen im Kühlschrank hat.“
Sicherheit: „… Wir wollen wissen, dass wir unseren Job morgen noch haben, dass unser Partner bei uns bleibt und dass wir auch morgen noch gut versorgt sind. …“
Liebe: „Dabei meine ich hier nicht nur die körperliche oder romantische Liebe. … Was auch noch in diesen Bereich gehört, sind gute Freunde, ein gutes und unterstützendes soziales Umfeld. …“
Gesundheit: „… Natürlich kann man auch glücklich sein, wenn man krank ist. Aber wenn wir uns fit und vital fühlen, ist es um Längen einfacher….“
Erfolg: „… Erfolgreich ist der, der so lebt, wie er gerne leben möchte. Erfolgreich ist der, der in der Lage ist, kraft des eigenen Handelns seinem Leben die gewünschte Richtung zu geben. …“
Autonomie: „… Autonomie ist das Gefühl, selbst bestimmen und gestalten zu können. Autonomie bedeutet, auch sein eigenes Ding machen zu können. …“
Sinn: „… Sinn ist das Gefühl, zu wissen, wohin man gehört und wozu man da ist. Sinn ist das Gefühl, gebraucht zu werden, und das Gefühl, eine Aufgabe zu haben. …“

Nachdem er die einzelnen Begriffe ausgeführt hat, meint er dazu noch: „Die Formel ist für mich ein Modell, das mir erlaubt, über das Thema Glück und Zufriedenheit nachzudenken. Und sie erlaubt es mir auch, meine Kraft auf die Dinge zu fokussieren, die für mich wichtig sind.“

Der „Zeit zu leben“-Newsletter

Der Newsletter gibt jedes Mal viele nützliche Anregungen für die Selbstreflexion und Selbstfindung. Angenehm finde ich, dass keine absoluten Behauptungen aufgestellt werden, sondern lediglich Denkanstöße gegeben werden, die dem Leser viel Freiraum zum Weiterdenken und Neudenken lassen. Ich meine: sehr empfehlenswert! Und: für die Bedürfnisse von HSP bestens geeignet.

Die Macher

Zeit zu leben wird von Tania Konnerth und Ralf Senftleben herausgegeben, geschrieben, gepflegt und gelebt. Tania Konnerth ist Dipl.-Kommunikationswirtin und arbeitet als freie Autorin, Trainerin und Beraterin. Ralf Senftleben ist Unternehmer, Coach und Autor.

Unter der Überschrift „Philosophie“ kann man lesen: „Zeit zu leben steht für eine aktive und mehrdimensionale Lebensgestaltung für mehr Zufriedenheit, Erfolg und Lebensqualität.“ Und: „Dabei geht es uns nicht darum, Pauschallösungen anzubieten, sondern wir geben viel mehr Denkanstöße, Tipps und Infos, mit denen Sie sich Ihren ganz persönlichen Werkzeugkasten für ein glückliches Leben zusammenbauen können.“

Feng Shui für mehr Wohlbefinden

Gespräch mit Feng Shui Expertin Elfi G. Pliester

Elfi, kennt die Lehre des Feng Shui das Phänomen der HSP?
In der Lehre des Feng Shui wird nicht speziell auf Hochsensible eingegangen. Es handelt sich um eine Lehre, die allgemein darauf abzielt, ein Umfeld mit hoher Lebensqualität zu schaffen.

Was sind deiner Erfahrung nach die schlimmsten Störgrößen in der Wohnumgebung? Welche sollte man mit größter Priorität beseitigen?
Die größte Priorität nehmen Störungen wie Wasseradern oder Erdverwerfungen ein. Auf Störzonen dieser Art sollte sich auf keinen Fall das Bett oder der Arbeitsplatz befinden.

An zweiter Stelle ist der Elektrosmog zu beachten. In direkter Umgebung der Wohnung sollten sich zum Beispiel kein Strommast und keine Transformatorenstation befinden. Zu bedenken sind auch Kaufentscheidungen: auf Geräte, die per Funk bedient werden, kabelloses Telefon, Niedervoltlampen und vieles mehr sollte verzichtet werden.

Wichtige Aspekte sind außerdem Sauberkeit und Ordnung sowie eine harmonische Farbgebung der Räume.

Als HSP komme ich schnell in den Bereich der Reizüberflutung und Überforderung. Ich habe viel schneller als andere das Bedürfnis nach Rückzug, um mich wieder zu beruhigen und zu regenerieren. Welche Tipps hast du für mich?
Neben der Berücksichtigung der oben aufgeführten Punkte sollte sich eine HSP eine Wohlfühloase erschaffen – und wenn dies aus Platzgründen nur ein kleiner Teil in einem Raum ist. Wichtig ist, dass hier die so genannte „Chefposition“ eingenommen wird; das heißt, die HSP sollte so im Raum sitzen, dass sie eine feste Wand (ohne Fenster oder offenes Regal) hinter sich hat und eine freie Sicht zur Tür gegeben ist. Das gibt Ruhe und Geborgenheit. Eine Farbgestaltung, die zum einen Ruhe schenkt wie Blau- und Grüntöne und die zum anderen zum Element des HSP passt. Das persönliche Element begründet sich auf dem Geburtsdatum der Person.

Eine umfassende Frage: Was kann Feng Shui dazu beitragen, dass ich mich in meiner Wohnung so richtig wohl fühle?
Ich will einige wichtige Dinge nennen:

Für die räumliche Umgebung ist ein optimaler Energiefluss wichtig, der die Inspiration fördert. Ideal ist, wenn sich dieser „Chi“-Strom frei und ungehindert von Raum zu Raum harmonisch bewegen kann. Unordnung, Gerümpel und vollgestopfte Regale oder Schränke schaffen Energieblockaden, die zu Problemen führen.
Die Luftlinie zwischen Fenster und Tür sollte man unterbrechen: Ein Paravent, eine Pflanze, ein Mobile, eine Skulptur oder ein Konsoltisch eignen sich dafür und wirken nicht wie eine Blockade.

Die Rückendeckung habe ich zuvor schon angesprochen. Die Meisten fühlen sich am wohlsten, wenn sie mit dem Rücken zur Wand sitzen, schlafen oder arbeiten und dabei die Tür im Blickfeld haben. Ob zu Hause, im Büro oder Restaurant – nur so fühlt man sich wohl und geborgen. Hinter frei stehende Sitzgelegenheiten kann man auch Sideboards, Tische, große Pflanzen, halb hohe Regalelemente oder Raumteiler stellen.

Generell wünschenswert sind abgerundete Kanten. Von scharfen Kanten geht laut Feng Shui eine angreifende Energie aus. Möbel sollten daher so ausgerichtet sein, dass die Verlängerungslinien der Kanten nicht aufs Sofa, die Sessel, die Essecke oder gar das Bett gerichtet sind. Die Möbel kann man etwas verschieben, um Wandvorsprünge und Eckpfeiler werden Pflanzen arrangiert.

Die Energie des Raumes wird gesteigert mit Licht in allen Raumecken, Wasser (Zimmerbrunnen, Aquarium), Pflanzen und harmonischen Farben. Das ist gut für Kreativität und Motivation. Wasser steht für positive, reine und belebende Energie. Ein Aquarium, ein Springbrunnen oder eine Wasserschale mit Blumen wirkt inspirierend auf die Raumbewohner.

Pflanzen und Blumen spielen im Feng Shui eine große Rolle.

Morgens stehe ich mit viel Elan auf und bin noch sehr leistungsfähig, schon ab mittags lassen meine Energien merklich nach. Was kann ich aus deiner Sicht tun, damit meine Energien möglichst weit reichen und dass ich möglichst lange konzentriert und kraftvoll arbeiten kann? (Ich habe meinen Arbeitsplatz zu Hause)
Meine besten Empfehlungen:

• Ein regelmäßig mit Sauerstoff versorgter Raum erhöht die Lebenskraft.
• Ordnung auf dem Schreibtisch gibt das Gefühl, alles „im Griff“ zu haben.
• Bergkristalle und frische Blumen schenken neue Energie.
• Ein Zimmerbrunnen wirkt erfrischend.
• Leuchten mit Tageslicht (auch Biolicht oder Vollspektrumlicht genannt) über dem Arbeitsplatz wirken sehr aktivierend und können sogar eingesetzt werden, um eine Winterdepression zu vertreiben.

Und zum Schluss: Spätestens nach einer Stunde in sitzender Tätigkeit aufstehen, um zum Beispiel in einem anderen Raum einen Tee zu machen oder im Stehen den Blick in die Natur schweifen lassen.

Das sind hilfreiche Tipps! Danke.
Ich mag mir gar nicht mehr vorstellen, in einem Großraumbüro o.ä. zu arbeiten. Was würde ich dann nur tun, um zu „überleben“?

Besonders im Großraumbüro spielt die Sitzrichtung eine große Rolle. Auf jeden Fall sollte der Rücken mit einer festen Wand geschützt sein. Mit inspirierenden Accessoires und aufbauenden Bildmotiven wird die Kreativität gefördert. Frische Blumen oder ein Erinnerungsfoto aus dem Urlaub heben die Stimmung.

Elfi, du hast mir schon einmal gesagt, dass du auch zu der Gruppe der Hochsensitiven gehörst. Befähigt dich das ganz besonders für die Arbeit als Feng Shui Beraterin?
Es stimmt, dass ich über eine hohe Wahrnehmungs-fähigkeit und starkes Einfühlungsvermögen verfüge, was meine Arbeit besonders unterstützt. Dies geht bei mir aber nicht einher mit einer Hochempfindlichkeit. Ich kann mit Störquellen positiv umgehen und habe gelernt, sie auszublenden. Intuitiv finde ich die guten Plätze in einem Raum, die mich (beziehungsweise die Bewohner) unterstützen. Allerdings habe auch ich nach einer Feng Shui Beratung das Bedürfnis, mich in der Stille wieder aufzutanken.

Elfi, ich danke dir für dieses Gespräch.
(Das Gespräch führte Ulrike Hensel)

Mehr über Elfi G. Pliester und ihre Feng Shui Beratung: www.fengshui-pliester.de

2 Minuten nichts tun

Do nothing for 2 minutes. Zwei Minuten nichts tun.
Das fordert die Web-App (App = Application = Anwendung, meist kleines Programm für ein modernes Mobiltelefon) „Do Nothing for 2 Minutes“ (Tue nichts für 2 Minuten) – etwas, was in der hektischen Zeit heute alles andere als selbstverständlich ist.

Sie werden merken, wie schwierig das ist. Bei der App läuft ein 2-Minuten-Countdown, während man Meeresrauschen hört. Das Besondere: Sobald man Maus oder Tastatur berührt, erscheint die Meldung „Fail“ (gescheitert) und der Countdown wird auf 2 Minuten zurückgesetzt.

Ausprobieren! Und am besten: Entspannen!

Der Informations- und Forschungsverbund Hochsensibilität e.V. (IFHS)

Ein Hinweis vorab: Die Informationen für diesen Blogartikel habe ich (mit Erlaubnis des IFHS) auszugsweise der Seite www.hochsensible.org entnommen.
Für eine umfassende Information gehen Sie bitte direkt auf die Internetseite des Vereins www.hochsensibel.org.

Der Informations- und Forschungsverbund Hochsensibilität e.V. (IFHS) wurde am 05.11.2007 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Bochum eingetragen.

Die Ziele des IFHS

Der Informations- und Forschungsverbund Hochsensibilität e.V. kümmert sich in der Bundesrepublik Deutschland und in internationaler Kooperation mit anderen Verbänden um
• Informationssammlung und -bereitstellung
• Öffentlichkeitsarbeit
• Vernetzung forschender Wissenschaftler
• Unterstützung lokaler Aktivitäten
zum Thema Hochsensibilität.

Der Informations- und Forschungsverbund Hochsensibilität e.V. (IFHS) ist sehr daran interessiert, dass die seriöse Forschung zu Hochsensibilität vorangetrieben wird. Unter seriöser Forschung versteht er solche, die den gängigen wissenschaftstheoretischen und wissenschaftsethischen Ansprüchen an deutschen Universitäten genügt.

Wie man beim IFHS mitmachen kann

Jeder soll ganz frei entscheiden können soll, wie viel sie/er wann macht, ohne dass in irgendeiner Form Druck vom Verein ausgeübt wird. Wir respektieren individuelle Belastungsgrenzen, die z. T. auch zu kurzfristiger starker Reduzierung des Engagements führen können.

Folgende Wege der Mitarbeit erscheinen dem IFHS momentan gangbar:

Mitgliedschaft

Schon die schlichte Mitgliedschaft im Verein ist hilfreich, nicht nur wegen der 20,- € Mitgliedsbeitrag. Denn jedes Mitglied erhöht die Anzahl von Menschen, die vom IFHS offiziell repräsentiert werden, was das gesellschaftliche Gewicht des Verbunds erhöht und damit unsere Aufgabe, Kenntnisse vom Phänomen zu verbreiten, erleichtert.

Spende

Wer sich nicht an den Verein binden, ihn aber finanziell unterstützen möchte, kann eine einmalige Spende leisten.

Leaflets auslegen

Eine sehr anonyme Form der Öffentlichkeitsarbeit für das Thema Hochsensibilität ist möglich in Form des Auslegens von Leaflets (Faltblättern) zum Thema, z. B. in Arztpraxen oder ähnlichen Lokalitäten. Entsprechende Materialien können auf Anfrage i.d.R. kostenfrei vom IFHS zugesandt werden.

Kontaktperson

Wer bereit ist, sich in seiner Stadt ab und an mit einem „Frischling“ zu treffen, kann vor Ort als Kontaktperson dienen.

Gesprächskreise

Wer aus seiner Stadt ein „Zentrum“ für Hochsensibilität machen will, kann einen Gesprächskreis ins Leben rufen.

Logistischer Unterstützer und/oder Anschubgeber

Mittelfristig wird der IFHS auch Öffentlichkeitsarbeit vor Ort betreiben. Hierzu sind etwa Informationsstände in Innenstädten denkbar oder Vorträge bei interessierten Organisationen. Hier ist es hilfreich, wenn Funktionsträger des IFHS vor Ort auf jemanden treffen, der sich auskennt und der vielleicht Möglichkeiten hat, z.B. Material zu lagern. In diesen Zusammenhang gehören auch Personen, die in ihrer jeweiligen sozialen Gruppe den Anstoß geben, darüber nachzudenken, einen Vertreter des IFHS für einen Vortag einzuladen.

Referent

Recht anspruchsvoll ist die Tätigkeit als Referent für den IFHS. Hier ist nicht nur ein fundiertes Wissen von der Materie gefragt, sondern auch ein gewisses rhetorisches Talent sowie die Bereitschaft, vor größeren Gruppen zu sprechen und sich auch mal in einer Zeitung wiederzufinden.

Gesprächspartner für die Presse

Häufig möchten Pressevertreter, die über das Thema berichten, auch Interviews mit Betroffenen führen. Hierzu wäre ein möglichst großes Reservoir an Personen, die mit Journalisten zu sprechen bereit sind, recht hilfreich.

Gesprächspartner für die Wissenschaft

Empirische Wissenschaft benötigt häufig Probanden bzw. Interviewpartner. Da die Förderung von Forschung zum Thema Hochsensibilität eines der Kernanliegen des IFHS ist, wäre die Bereitschaft, mit Jung- und/oder Altwissenschaftlern zum Thema zu arbeiten, ebenfalls hilfreich.

Autor bei Intensity

Für die Mitarbeit bei der Vereinspublikation Intensity ist journalistische Erfahrung von Vorteil. Freilich werden auch von jedermann sehr gerne Anregungen für Themen aufgenommen, die im Rahmen der Publikation behandelt werden sollen. Wichtige Aufgabe für Autoren wird es sein, Kernerkenntnisse aus Diskussionen auf der Seite empfindsam.de zu einzelnen Themen herauszudestillieren und in präsentable Form zu bringen. Aber separate Recherchen sind selbstverständlich auch möglich.

Weitere Anregungen und Vorschläge für einen individuellen Beitrag zur Arbeit des IFHS sind herzlich willkommen.

Kontakt

Informations- und Forschungsverbund Hochsensibilität e.V.
(Registerblatt VR 3880, Amtsgericht Bochum)
c/o Michael Jack
Karl-Arnold-Str. 13
44869 Bochum-Wattenscheid

Aufgrund des ehrenamtlichen Charakters der Tätigkeit der Amtsträger des IFHS können Anfragen nicht immer sofort beantwortet werden. Am besten ist der IFHS per E-Mail zu erreichen: info@hochsensibel.org.
Der IFHS verweist auch auf die Webseite seines österreichischen Schwestervereins: www.zartbesaitet.net.

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