Aufruf zur Teilnahme an einer empirischen Untersuchung im Rahmen einer Doktorarbeit über Hochsensibilität

Dr. Michael Jack, Präsident des Informations- und Forschungsverbund für Hochsensibilität, hat mir am 13.12.13 folgenden Aufruf zum Weiterleiten zukommen lassen. Gerne folge ich dieser Aufforderung.

„Sehr geehrte Damen und Herren,
Sandra Konrad ist Diplom-Psychologin und Doktorandin an der Universität der Bundeswehr in Hamburg. Im Rahmen ihres Dissertationsprojektes unternimmt sie die Validierung eines diagnostischen Instruments zur Erfassung von Hochsensibilität (Fachausdruck: „sensory processing sensitivity“) sowie eine genauere Bestimmung der typischen Persönlichkeitseigenschaften und Dispositionen, die mit einer höheren Empfindsamkeit einhergehen. Für diese großangelegte empirische Untersuchung benötigt Frau Konrad Datenmaterial von einer großen Zahl von Probanden: Es werden über 1.000 Datensätze auszuwerten sein.

Ich wende mich an Sie mit der Bitte, zu überlegen, ob Sie selbst zu einer Zusammenarbeit mit Frau Konrad bereit wären, sowie in Ihren Gruppen zu fragen, ob entsprechendes Interesse bestünde. Weiterlesen

Sind wir nicht alle ein bisschen sensibel?

Wer kennt ihn nicht, den im Jahr 1995 entwickelten Werbeslogan der Limonadenmarke Bluna „Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?“ Hier ein nettes Beispiel für einen Bluna-Werbespot, der auf dem Slogan basiert.

Nun aber zum eigentlichen Thema: Sensibilität und Hochsensibilität.
Bevor ich dazu komme, was unter Hochsensibilität zu verstehen ist, möchte ich zunächst auf die Sensibilität eingehen.

Was meint Sensibilität?

Es ist die Sensibilität, die ein Reagieren auf verschiedenste Dinge, Einflüsse und Ereignisse ermöglicht. Sensibilität ist ein wesentliches Kennzeichen aller Lebewesen. Ja, man kann zu Recht sagen: Sensibilität ist lebensnotwendig. Sie macht empfänglich für Reize und reaktionsfähig, sie schützt vor Gefahren und Verletzungen und lenkt hin zum Lebensdienlichen.
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Was bringt ein HSP-Test?

Wer dem Begriff Hochsensibilität zum ersten Mal begegnet und sich davon auf seltsame Weise sofort angesprochen fühlt, möchte verständlicherweise als Nächstes herausfinden, ob er/sie tatsächlich zur Gruppe der Hochsensiblen gehört und sucht demzufolge nach einem klärenden HSP-Test (HSP = Highly Sensitive Person).
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Hochsensibel oder hochsensitiv?

In meinen Augen ist „Hochsensibilität“ der richtige Ausdruck

Hie und da trifft man anstelle von (oder zusätzlich zu) „hochsensibel“ bzw. „Hochsensibilität“ auf die Begriffe „hochsensitiv“ bzw. „Hochsensitivität“. Der Begriff „Hochsensitivität“ wird von einigen Leuten, die sich professionell mit Hochsensibilität beschäftigen und darüber auch schreiben, benutzt, verbreitet und als der zutreffendere Begriff und/oder auch als die richtigere Übersetzung von „high sensitivity“ bezeichnet.
Manche hochsensiblen Menschen greifen diese abweichende Begrifflichkeit offenbar gerne auf. Ich vermute, dass sie die Wortwahl „Sensitivität“ begrüßen, weil dieses Wort ihnen unvorbelastet und positiv erscheint. Welcher Hochsensible ist nicht schon als „Sensibelchen“ verunglimpft worden? Dennoch sehe ich das Ausweichen auf einen neuen Begriff kritisch.

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Abgrenzung von Hochsensibilität und Hochbegabung

Sind Hochsensible auch hochbegabt?

Von Ulrike Hensel, geschrieben im Juni 2013, überarbeitet und ergänzt im Juli 2015

Mein Experten-Thema ist die Hochsensibilität. Ich selbst bin hochsensibel und nicht hochbegabt. Aus diesem Blickwinkel nähere ich mich dem Phänomen Hochbegabung und bin um eine sachliche Differenzierung von Hochsensibilität und Hochbegabung bemüht.

Immer mal wieder werden die Begriffe Hochsensibilität (HS) und Hochbegabung (HB) in einem Atemzug genannt, zu einem Doppelpack geschnürt, was vielfach Verwirrungen in der Kommunikation und Missverständnisse hervorruft. Diese möchte ich hier so gut es geht aufklären, um ein hilfreiches Verständnis zu ermöglichen.

Die Quintessenz meiner Ausführungen vorweg: Obwohl Hochbegabung und Hochsensibilität in einigen Punkten Ähnlichkeiten aufweisen (z. B. übergreifendes, vernetztes Denken) und beides durchaus auch gemeinsam vorkommen kann, sind das – nach allem, was ich weiß – zwei einzelne, voneinander unabhängige Phänomene, die nicht in einen Topf geworfen werden sollten.

Mit dieser Annahme stehe ich nicht allein. Weiterlesen

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